PSYCHEDELIKA IN DER MEDIZIN

Psychedelische Therapie

PSYCHEDELIKA

Was sind Psychedelika?

„LSD gab mir innere Freude, eine Aufgeschlossenheit, eine Dankbarkeit, offene Augen und eine innere Sensibilität für die Wunder der Schöpfung.“ (Albert Hofmann)

„[Es ist schwierig], Worte zu finden, um es zu beschreiben… Man muss wirklich ein Dichter sein!“ (Studienteilnehmer)

Dieses Zitat stammt von Albert Hofmann (Foto unten), dem Entdecker von LSD, und einer Person, die in einer Studie des Imperial College das klassische Psychedelikum Psilocybin einnahm (1). Sie beschreiben einige der außergewöhnlichen Wirkungen psychedelischer Erfahrung. Patienten, welche Psychedelika eingenommen hatten, beschreiben häufig eine grundlegende positive Veränderung ihrer Einstellungen nach ein oder zwei therapeutisch begleiteten Therapie-Sitzungen. Therapien mit diesen Substanzen werden in der Psychiatrie als potenziell sehr wirksame Behandlungen für verschiedene psychische Störungen untersucht.

ABGRENZUNG

Klassische Psychedelika

„Klassische“ Psychedelika sind eine Substanzklasse, die vor allem am 5HT2a-Serotoninrezeptor aktiv ist. Die bekanntesten Psychedelika sind: Psilocybin – ein psychoaktiver Wirkstoff, der in den „Magic Mushrooms“ [„Wunderpilzen“] und mehr als 200 anderen Pilzarten vorkommt, Lysergsäurediethylamid [LSD] – das erste Psychedelikum, das 1949 als Medikament zugelassen wurde, Meskalin und Dimethyltryptamin [DMT], das auch ein Wirkstoff in Ayahuasca ist – einem Pflanzensud, der in traditionellen Heilungszeremonien bei einigen Amazonas-Stämmen verwendet wird und seit einigen Jahrzehnten auch im Westen Verbreitung findet.

Psychedelisch ist ein 1953 vom Psychiater Humphrey Osmond geprägter Neologismus aus den griechischen Wörtern psyche (Geist) und delos (offenbaren/manifestieren). Damals bezog er sich in erster Linie auf die Wirkungen von Lysergsäurediethylamid (LSD), doch heute wird der Begriff für eine Reihe pharmakologisch unterschiedlicher Substanzen verwendet, die veränderte Bewusstseinszustände erzeugen können.

(Foto: Albert Hofmann, Entdecker des LSD)

WIRKUNG

Was bewirken Psychedelika im Gehirn?

Psilocybin und andere Psychedelika wirken auf der neurobiologischen Ebene und beeinflussen andererseits aber auch das menschliche Bewusstsein – im Sinne einer veränderten Wahrnehmung des Selbst und der Welt. Sie regen das neuronale Wachstum an, was zu einer erhöhten psychologischen Flexibilität, Offenheit und dem Entstehen neuer Perspektiven führen kann. Ein durch Psychedelika aktiviertes Gehirn vernetzt sich während der Wirkung stärker: unter Psychedelika wurde gezeigt, dass die Kommunikation zwischen verschiedenen neuronalen Regionen intensiviert wurde (2). Außerdem beeinflussen psychedelische Substanzen die Aktivität des Default Mode Network (DMN). Das DMN ist ein neuronalen Netzwerks, das im Ruhezustand und bei passiver Tätigkeit aktiviert wird und an der Wahrnehmung und Aufrechterhaltung des Selbst und des Ichs beteiligt ist. Ein Gehirn, das unter der Wirkung psychedelischer Substanzen steht, neigt dazu, spielerischer und phantasievoller zu sein, und ist somit eher in der Lage, sich herausfordernden Erfahrungen oder Erinnerungen zu stellen und mit mehr Widerstandskraft (Resilienz) und Kreativität zu reagieren.

All diese Effekte scheinen wesentlich für die therapeutische Wirkung von Psychedelika zu sein und bei einigen Patienten zu psychologischen und emotionalen „Durchbrüchen“ beizutragen, insbesondere wenn sie im Rahmen einer Psychotherapie verabreicht werden (3). Anders als bei den meisten psychoaktiven Substanzen sind die Wirkungen von Psychedelika stark von Set (Einstellungen, Erwartungen) und dem Setting (Umfeld, therapeutischer Kontext) abhängig. Zahlreiche Hirnregionen werden durch die Wirkung von Psychedelika beeinflusst und die Effekte tragen zur Entstehung von veränderten Bewusstseinszuständen mit einer breiten Palette von psychologischen, kognitiven und emotionalen Effekten sowie zu neurobiologischen Modifikationen bei. Die subjektiven Erfahrungen können situativer, biografischer oder spiritueller Natur sein, was in der Forschung manchmal als „mystische“ oder „transpersonale“ Zustände bezeichnet wird (4). Doch obwohl die moderne Forschung über Psychedelika rasch zunimmt, sind die genauen therapeutischen Mechanismen noch nicht vollständig verstanden. Man kann allerdings mit Sicherheit sagen, dass Psychedelika in einem sicheren therapeutischen Kontext verabreicht werden müssen, was es notwendig macht, sie als ein Werkzeug im Rahmen des psychotherapeutischen Prozesses zu sehen – und nicht als eine „Wunder-Pille“.

THERAPIE MIT PSYCHEDELIKA

Behandlung psychischer Erkrankungen

Mehrere Arten von wissenschaftlichen Studien berichten, dass Psychedelika-augmentierte (oder assistierte/unterstützte) Psychotherapie eine vielversprechende Behandlung für verschiedene psychische Störungen ist. Allerdings werden derzeit (im Jahr 2021) nur Psilocybin und MDMA in laufenden sogenannten Phase-III-Studien untersucht, so dass die Evidenz für die folgenden Indikationen noch als vorläufig zu betrachten ist. Phase-III-Studien führen im Erfolgsfall zu einer Zulassung der Substanzen in den Gesundheitssystemen.

So erwies sich die psychedelisch-augmentierte Psychotherapie in Phase-II-Studien als wirksam bei Angstzuständen und Depressionen im Zusammenhang mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung (5), bei behandlungsresistenten Depressionen (6, 7, 8) und bei Substanzgebrauchsstörungen (9), einschließlich Alkohol-(10) und Tabakabhängigkeit (11).

In Bezug auf die Therapie Opioid-bedingter Störungen scheint auch das atypische Psychedelikum Ibogain ein interessantes therapeutisches Werkzeug darzustellen (12). Psilocybin zeigte vielversprechende Ergebnisse auch bei der Behandlung von Zwangsstörungen (OCD) (13) und Vorstudien legen sogar eine Anwendbarkeit psychedelischer Therapie bei psychosomatischen Störungen wie funktioneller Blindheit, Aphonie/Dysphonie, sensorischen Veränderungen und Schwäche nahe (14).

MDMA, das bei Freizeitkonsumenten als Ecstasy bekannt ist, ist kein „klassisches“ Psychedelikum, sondern ein Entaktogen, das für seine angstlösenden und „herzöffnenden“ Eigenschaften bekannt ist. Die Wirkungen von MDMA sind auch bei der Behandlung von posttraumatischen Belastungsstörungen (PTSD) (15) vielversprechend (Phase III-Studie läuft) und haben erste Ergebnisse bei der Behandlung sozialer Ängste bei autistischen Erwachsenen gezeigt (16). Ketamin ist ebenfalls eine Substanz mit Psychedelika-ähnlichen Eigenschaften, ist aber in erster Linie ein dissoziatives Anästhetikum. Allerdings hat Ketamin ein interessantes Potenzial bei der Behandlung von Depressionen, Schmerzen, Angstzuständen und Zwangsstörungen sowie bei der Verringerung von Suizidalität gezeigt (17). In der OVID Praxis bieten wir Ketamin-augmentierte Psychotherapie für diese Störungsbilder an.

Mehr über Ketamin

PSYCHEDELISCHE PSYCHOTHERAPIE

Wie läuft psychedelisch-augmentierte Psychotherapie ab?

Du wirst zurückkommen/ und von deiner Reise erzählen/ und wir werden gemeinsam wissen/ wohin du gegangen bist/ und wie du zurückgekehrt bist/ auf dieser Reise.“ – Phil Wolfson (28)

Die psychedelisch unterstützte Psychotherapie umfasst ein vorbereitendes psychologisches Screening und eine motivierende Vorbereitung mit einem geschulten Therapeuten. Darauf folgen die Substanz-Sitzung(en) und die integrative Psychotherapie nach der Substanzgabe. Während der Substanz-Sitzungen liegen die Teilnehmer in der Regel bequem auf einer Couch, tragen Augenklappen, hören gezielt ausgewählte Musik und lenken ihre Gedanken auf ihr inneres Erleben. Angesichts der zunehmenden Evidenz für die Einheit von Körper und Geist sind die neurobiologischen Wirkungen dieser Substanzen eng mit der psychotherapeutischen Arbeit und der Vorbereitung einer idealen Umgebung („Setting“) verknüpft.

Ein weit verbreitetes Modell für allgemeine Wirkfaktoren in der Psychotherapie ist das „kontextuelle Modell“, das drei primäre Mechanismen der Psychotherapie postuliert: die reale Beziehung, die Schaffung positiver Erwartungen durch die Erklärung von Störungen und Behandlungen und die Durchführung therapeutischer Methoden (29). Für manche Menschen scheint psychedelisch unterstützte Psychotherapie die bereits erwähnte Offenheit für neue Erfahrungen und komplexere soziale Emotionen wie Vergebung und Selbstmitgefühl zu verstärken. Sie können Einsichten in das eigene Selbst erhöhen und für viele Menschen auch sogenannte Gipfel- oder mystische Erfahrungen mit sich bringen. Auch wenn diese Erfahrungen herausfordernde Phasen beinhalten, haben sie sich für viele Patienten als essentiell für die Transformation der emotionalen Selbstregulation und die Konstruktion von Bedeutung erwiesen (30). In der Tat wurden in mehreren Studien Korrelationen zwischen Symptomreduktion und der Bewertung der Psilocybin-Erfahrungen als persönlich bedeutsam festgestellt (31). Diese therapeutische Bedeutungserweiterung kann zu einer Dis-Identifikation mit der alten Lebensweise führen, eine kreative Umstrukturierung unterstützen und wachsende Freiheit vom „Gefängnis der Symptome“ fördern.

STUDIEN

Wie ist der aktuelle Stand der Forschung?

Psychedelika werden an mehreren Universitäten der Welt in der Behandlung von psychischen Störungen untersucht. Wenn sie schließlich in den laufenden und zukünftigen Phase-III-Studien erfolgreich sind, könnte die psychedelisch-unterstützte Therapie für viele Patienten eine kostengünstige Alternative zu den Behandlungen mit herkömmlichen Antidepressiva darstellen. Mehrere weltbekannte Institutionen wie die John Hopkins Universität Baltimore, das Imperial College London, die Universität Zürich und das ZI Mannheim, Universität Heidelberg, beteiligen sich inzwischen an dem Bestreben um ein besseres Verständnis der Wirkung von Psychedelika. Der rechtliche und wissenschaftliche Status dieser Substanzen erlaubt es jedoch noch nicht diese in der Regelversorgung von Patienten zu verwenden.

Nichtsdestotrotz wächst das Interesse an klinischer Forschung zu Psilocybin für die Behandlung von Depressionen rapide weiter. Eine Recherche auf ClinicalTrials.gov (am 21. März) ergab, dass mehr als 30 Studien mit psychedelischen Substanzen zur Behandlung von Depressionen mit Psychedelika registriert sind (die meisten mit Psilocybin, aber auch einige mit LSD, Ayahuasca, DMT und Ketamin).

Unter anderem haben 2019 zwei prominente Studien begonnen. In den USA startete die Non-Profit Organisation Usona Institute eine Phase-II-Studie mit Psilocybin zur Behandlung von Major Depression (MDD) (18), während das Unternehmen COMPASS Pathways eine Phase-II-Studie über die ‚Safety and Efficacy of Psilocybin in Participants With Treatment Resistant Depression (P-TRD)‘ finanzierte. Mehrere andere prominente Forschungs- und klinische Einrichtungen haben begonnen, Aktivitäten auf dem Gebiet der psychedelischen Forschung und Therapie zu entwickeln. Das Massachusetts General Hospital, das größte Lehrkrankenhaus der Harvard Medical School, gründete das Center for Neuroscience of Psychedelics und arbeitet mit dem deutschen Biotech-Unternehmen ATAI Life Sciences zusammen (19). Ebenso gründete die New York University das Langone Center for Psychedelic Medicine, das sich mit der Erforschung der psychedelischen Medizin und der Ausbildung für die Forschung auf diesem Gebiet beschäftigt (20).

In Europa führt das Center for Psychedelic Studies des Imperial College London eine Studie durch, in der Psilocybin mit Escitalopram, einem gängigen Antidepressivum, bei Major Depressive Disorder (MDD) (21) verglichen wird. An der Universität Basel laufen mehrere Studien, z.B, Psilocybin-unterstützte Behandlung von Major Depression (22); LSD-unterstützte Behandlung von Angstzuständen (23); und eine Studie, die die Wirksamkeit von Psilocybin bei Alkoholkonsumstörung untersucht (24), sowie eine Studie über die Sicherheit von Psilocybin in Kombination mit einem Antidepressivum (25).

Im März 2021 hat eine wichtige Studie in Deutschland begonnen. Die EPIsoDE Studie wird Psilocybin als Behandlung für Depressionen erforschen. Die Studie wird von Prof. Dr. Gerhard Gründer geleitet und findet am ZI Mannheim und an der Charité Universitätsmedizin in Berlin statt (26). An diesem Projekt sind auch Mitglieder des Teams der OVID Praxis beteiligt, darunter Dr. med. Andrea Jungaberle und Dr. rer. soc. Max Wolff sowie die gemeinnützige MIND Foundation.

Der Abschluss der oben genannten Studien wird mehr Klarheit über die therapeutischen Eigenschaften von Psychedelika schaffen. Die gesammelten Daten werden einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der psychischen Behandlungspraxis. Es ist möglich, dass Psychedelika wie Psilocybin in naher Zukunft zu zugelassenen Medikamenten für die Behandlung verschiedener psychischer Störungen werden, wo sie dann in verantwortungsvollen Behandlungssituationen eingesetzt werden (27).

AKTUELLER STAND

Besteht Zugang zu solchen Therapien?

Außerhalb von klinischen Studien sind Therapien mit den genannten Substanzen, wie z.B. Psilocybin, heute nicht möglich. Wenn man den aktuellen Stand der Entwicklung der psychedelisch augmentierten Psychotherapie zusammenfasst, ist es offensichtlich, dass das Interesse sowohl in renommierten akademischen Einrichtungen (Universitäten und Krankenhäusern) als auch in privaten Institutionen wächst. Zweifelsohne wird das Thema öffentlichen immer häufiger debattiert, basierend auf der wachsenden Anzahl von Zeitungsartikeln und Büchern.

Ein breiterer Zugang zu psychedelischen Therapien mit Psilocybin und LSD außerhalb von klinischen Studien ist vor deren Zulassung als Medikamente nicht möglich. Eine Ausnahme ist der Compassionate Use und der Off-Label-Einsatz des atypischen Psychedelikums Ketamin. Ketamin kann wertvolle veränderte Bewusstseinszustände erzeugen, die in der Psychotherapie eingesetzt werden. In der OVID Praxis integrieren wir Ketamin-Infusionen in ein ganzheitliches und evidenzbasiertes therapeutisches Konzept zur Ergänzung der Psychotherapie.

Ketamin-augmentierte Psychotherapie

Veröffentlicht am 21.04.2021

1) Turton, S., Nutt, D. J., & Carhart-Harris, R. L. (2014). A qualitative report on the subjective experience of intravenous psilocybin administered in an FMRI environment. Current drug abuse reviews, 7(2), 117–127. https://doi.org/10.2174/1874473708666150107120930

2) Carhart-Harris, R. L., Leech, R., Hellyer, P. J., Shanahan, M., Feilding, A., Tagliazucchi, E., Chialvo, D. R., & Nutt, D. (2014). The entropic brain: a theory of conscious states informed by neuroimaging research with psychedelic drugs. Frontiers in human neuroscience, 8, 20. https://doi.org/10.3389/fnhum.2014.00020

3) Nichols D. E. (2016). Psychedelics. Pharmacological reviews, 68(2), 264–355. https://doi.org/10.1124/pr.115.011478

4) Johnson, M. W., Hendricks, P. S., Barrett, F. S., & Griffiths, R. R. (2019). Classic psychedelics: An integrative review of epidemiology, therapeutics, mystical experience, and brain network function. Pharmacology & therapeutics, 197, 83–102. https://doi.org/10.1016/j.pharmthera.2018.11.010

5) Griffiths, R. R., Johnson, M. W., Carducci, M. A., Umbricht, A., Richards, W. A., Richards, B. D., Cosimano, M. P., & Klinedinst, M. A. (2016). Psilocybin produces substantial and sustained decreases in depression and anxiety in patients with life-threatening cancer: A randomized double-blind trial. Journal of psychopharmacology (Oxford, England), 30(12), 1181–1197. https://doi.org/10.1177/0269881116675513

6) Carhart-Harris, R. L., Bolstridge, M., Rucker, J., Day, C. M., Erritzoe, D., Kaelen, M., Bloomfield, M., Rickard, J. A., Forbes, B., Feilding, A., Taylor, D., Pilling, S., Curran, V. H., & Nutt, D. J. (2016). Psilocybin with psychological support for treatment-resistant depression: an open-label feasibility study. The lancet. Psychiatry, 3(7), 619–627. https://doi.org/10.1016/S2215-0366(16)30065-7

7) Goldberg, S. B., Pace, B. T., Nicholas, C. R., Raison, C. L., & Hutson, P. R. (2020). The experimental effects of psilocybin on symptoms of anxiety and depression: A meta-analysis. Psychiatry research, 284, 112749.

8) Carhart-Harris, R. L., Bolstridge, M., Day, C., Rucker, J., Watts, R., Erritzoe, D. E., Kaelen, M., Giribaldi, B., Bloomfield, M., Pilling, S., Rickard, J. A., Forbes, B., Feilding, A., Taylor, D., Curran, H. V., & Nutt, D. J. (2018). Psilocybin with psychological support for treatment-resistant depression: six-month follow-up. Psychopharmacology, 235(2), 399–408. https://doi.org/10.1007/s00213-017-4771-x

9) Rafael G. dos Santos, José Carlos Bouso, Miguel Ángel Alcázar-Córcoles & Jaime E. C. Hallak (2018) Efficacy, tolerability, and safety of serotonergic psychedelics for the management of mood, anxiety, and substance-use disorders: a systematic review of systematic reviews, Expert Review of Clinical Pharmacology, 11:9, 889-902, DOI: 10.1080/17512433.2018.1511424

10) Bogenschutz, M. P., Forcehimes, A. A., Pommy, J. A., Wilcox, C. E., Barbosa, P. C., & Strassman, R. J. (2015). Psilocybin-assisted treatment for alcohol dependence: a proof-of-concept study. Journal of psychopharmacology (Oxford, England), 29(3), 289–299.

11) Rucker, J., Iliff, J., & Nutt, D. J. (2018). Psychiatry & the psychedelic drugs. Past, present & future. Neuropharmacology, 142, 200–218. https://doi.org/10.1016/j.neuropharm.2017.12.040

12) Thomas Kingsley Brown & Kenneth Alper (2018) Treatment of opioid use disorder with ibogaine: detoxification and drug use outcomes, The American Journal of Drug and Alcohol Abuse, 44:1, 24-36, DOI: 10.1080/00952990.2017.1320802

13) Moreno, F. A., Wiegand, C. B., Taitano, E. K., & Delgado, P. L. (2006). Safety, tolerability, and efficacy of psilocybin in 9 patients with obsessive-compulsive disorder. The Journal of clinical psychiatry, 67(11), 1735–1740. https://doi.org/10.4088/jcp.v67n1110

14) Stewart, B, Dean, JG, Koek, A, et al. (2020) Psychedelic‐assisted therapy for functional neurological disorders: A theoretical framework and review of prior reports. Pharmacol Res Perspect. ; 8:e00688. https://doi.org/10.1002/prp2.688

15) Mithoefer, M. C., Mithoefer, A. T., Feduccia, A. A., Jerome, L., Wagner, M., Wymer, J., Holland, J., Hamilton, S., Yazar-Klosinski, B., Emerson, A., & Doblin, R. (2018). 3,4-methylenedioxymethamphetamine (MDMA)-assisted psychotherapy for post-traumatic stress disorder in military veterans, firefighters, and police officers: a randomised, double-blind, dose-response, phase 2 clinical trial. The lancet. Psychiatry, 5(6), 486–497. https://doi.org/10.1016/S2215-0366(18)30135-4

16) Danforth, A. L., Grob, C. S., Struble, C., Feduccia, A. A., Walker, N., Jerome, L., Yazar-Klosinski, B., & Emerson, A. (2018). Reduction in social anxiety after MDMA-assisted psychotherapy with autistic adults: a randomized, double-blind, placebo-controlled pilot study. Psychopharmacology, 235(11), 3137–3148. https://doi.org/10.1007/s00213-018-5010-9

17) Wilkinson, S. T., Katz, R. B., Toprak, M., Webler, R., Ostroff, R. B., & Sanacora, G. (2018). Acute and Longer-Term Outcomes Using Ketamine as a Clinical Treatment at the Yale Psychiatric Hospital. The Journal of clinical psychiatry, 79(4), 17m11731. https://doi.org/10.4088/JCP.17m11731

18) ClinicalTrials.gov. (2020) A study of psilocybin for major depressive disorder (MDD). Start Date October 15, Extimated End Date february 2021, Accessed March 20 2021. https://clinicaltrials. gov/ct2/show/NCT03866174 8. ClinicalTrials.gov.

19) https://www.prnewswire.com/news-releases/atai-life-sciences-to-collaborate-with-massachusetts-general-hospital-to-accelerate-discovery-of-mechanisms-underlying-therapeutic-effects-of-psychedelic-agents-301214781.html

20) https://www.prnewswire.com/news-releases/center-for-psychedelic-medicine-established-at-nyu-langone-health-301234761.html

21) ClinicalTrials.gov. (2018) Psilocybin vs escitalopram for major depressive disorder: comparative mechanisms (Psilodep-RCT). Published February 12,  Accessed July 1, 2020. https:// clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT03429075

22) ClinicalTrials.gov. (2018) Phase II, Randomized, Double Blind, Placebo Controlled, Parallel Group, Single Center Study of Psilocybin Efficacy in Major Depression.  Start Date March 11, 2019, Extimated End Date October 2021, Acessed March 21 2021. https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT03866174

23) ClinicalTrials.gov. (2020) LSD Treatment in Persons Suffering From Anxiety Symptoms in Severe Somatic Diseases or in Psychiatric Anxiety Disorders: a Randomized, Double-blind, Placebo-controlled Phase II Study  Start Date May 31, 2017, Extimated Completion Date May, 1 2021, Accessed March 21 2021 https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT03153579

24) ClinicalTrials.gov. (2020) Phase II, Randomized, Double Blind, Placebo Controlled, Parallel Group, Single Center Study of Psilocybin Efficacy and Mechanism in Alcohol Use Disorder, Sart Date June 8 2020, Extimated End Date January 31 2023, Accessed  March 21 2021. https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT04141501

25) ClinicalTrials.gov. Effects of SERT Inhibition on the Subjective Response to Psilocybin in Healthy Subjects. Published November 26, 2020. Accessed March 3, 2021. https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT03912974?term=psilocybin+randomized+clinical+trial&draw=3&rank=12

26) ClinicalTrials.gov. (2021) Efficacy and Safety of Psilocybin in Treatment-Resistant Major Depression (EPIsoDE). Published December 2020,  Accessed March 19, 2021. §

27) Nutt D, Carhart-Harris R. The Current Status of Psychedelics in Psychiatry. JAMA Psychiatry. 2021;78(2):121–122. doi:10.1001/jamapsychiatry.2020.2171

28) Wolfson, P. E. (2014). The transformative power of ketamine: Psychedelic states and a personal history of transformation. International Journal of Transpersonal Studies, 33(2), 193–202.. International Journal of Transpersonal Studies, 33 (2). http://dx.doi.org/10.24972/ijts.2014.33.2.193

29)Kyle T. Greenway, Nicolas Garel, Lisa Jerome & Allison A. Feduccia (2020) Integrating psychotherapy and psychopharmacology: psychedelic-assisted psychotherapy and other combined treatments, Expert Review of Clinical Pharmacology, 13:6, 655-670, DOI: 10.1080/17512433.2020.1772054

30) Miceli McMillan R. (2020) Prescribing meaning: hedonistic perspectives on the therapeutic use of psychedelic-assisted meaning enhancementJournal of Medical Ethics . doi: 10.1136/medethics-2020-106619

31) Reiff, C. M., Richman, E. E., Nemeroff, C. B., Carpenter, L. L., Widge, A. S., … Rodriguez, C. I. (2020). Psychedelics and Psychedelic-Assisted Psychotherapy. American Journal of Psychiatry, appi.ajp.2019.1. doi:10.1176/appi.ajp.2019.19010035

32) Petranker, R., Anderson, T., & Farb, N. (2020). Psychedelic Research and the Need for Transparency: Polishing Alice’s Looking Glass. Frontiers in psychology, 11, 1681. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2020.01681

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